Thonet

Mit dem Wirken des Tischlermeisters Michael Thonet (1796 bis 1871) begann die traditionsreiche Unternehmensgeschichte. Der Durchbruch zur industriellen Fertigung gelang 1859 in Wien mit dem Stuhl Nr. 14, dem später so genannten „Wiener Caféhaus-Stuhl“, bei dem die neuartige Technologie des Biegens von massivem Buchenholz zum Einsatz kam. Die zweite Konstante im Thonet-Programm bilden Stahlrohrmöbel. Die Entwicklung der Stahlrohr-Möbel in den 1920er- und 1930er-Jahren gilt als Meilenstein in der Geschichte des modernen Möbels und in der Unternehmensgeschichte von Thonet. Die klare, offene und schlichte Form der Möbel passte hervorragend zu der neuen, sachlichen Architektur jener Zeit und verkörperte einen ganz neuen Einrichtungsstil. Transparenz, Zurückhaltung und Funktionalität kennzeichnen alle Stahlrohrentwürfe, die in dieser Zeit entstanden. Die bedeutendste „Erfindung” war die des Freischwingers, der zu den wichtigsten Design-Innovationen des 20. Jahrhunderts zählt.

Mit der Kollektion „Thonet All Seasons“ für drinnen und draußen gibt Thonet seinen Stahlrohrklassikern die Gelegenheit, sich bei jedem Wetter zu präsen- tieren. Dazu erhalten ausgewählte Ikonen aus der Bauhaus-Zeit, darunter die Stühle S 33 und S 34 von Mart Stam, der Beistelltisch B 9 oder auch der Loungesessel S 35 von Marcel Breuer sowie der Freischwinger S 533 von Ludwig Mies van der Rohe, einen neuen Anstrich und werden dank einer spezi- ellen Technologie zu wetterbeständigen Begleitern auch im Außenbereich.

 

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